Trentino
 

109-Avalina Trail

Valle del Chiese
Die beiden Seiten des Valle del Chiese haben einen ganz unterschiedlichen Charakter: Im Osten Richtung Ledrosee kommt man nicht so hoch rauf, die zauberhaften und eher anspruchsvollen Trails liegen meist im Wald und man hat nur hie und da einen Ausblick ins Adamello Massiv.
Ganz anders auf der Westseite: Hier, an der Südflanke des Adamello, kommt man viel höher rauf und hat über der Baumgrenze beeindruckende Panoramen in die Dolomiti di Brenta im Norden, aber auch bis zum Tremalzo und zum Monte Baldo hinter dem Gardasee. Das gilt nicht nur für den Giro dell’Orizzonte, sondern besonders auch für diese Tour zur Malga Avalina.

STRECKENBESCHREIBUNG

Der Start für diese Traumtour liegt im Dorf Roncone, also weiter nördlich im Valle del Chiese.
Erst kurbelt man auf ziemlich steil ansteigendem Asphaltweg ins Val di Bondone, erreicht dann bei der Malga Bondone einen Schotterweg, der aber schon nach kurzem in einen alten Militärweg, der nun stetig und im unteren Bereich gut fahrbar bergauf führt. Nur bei den drei Querungen des Rio Valino Wildbachs muss man kurz aus dem Sattel, weil das Wasser hier grobe Steine über den Weg gespült hat.

Wenn man dann auf etwa 1700 Meter Höhe die Baumgrenze erreicht, führt der schmale Weg durch eine wilde und felsige Landschaft, in der man fantastische Weitblicke genießen kann.
Der alte Militärweg ist hier oben jedoch teilweise in keinem guten Zustand. Wind und Wetter haben kleinere Felsbrocken von oben herunterfallen lassen, so dass mal an manchen Stellen nur mühsam vorwärtskommt. Allerdings soll der Weg speziell für Biker Instand gesetzt werden.

Kurz vor der Malga Avalina auf 1970 Meter Höhe hat man die Möglichkeit einen Abstecher zur Malga Stablo Fresco auf 2078 Meter Höhe einzulegen. Der teils steile Schotterweg belohnt mit prächtigen Ausblicken und die Alm schließlich mit einem tollen Panoramaplatz und einfachen, aber schmackhaften Brotzeiten. Danach geht es auf demselben Weg zurück und schließlich kurz bergauf zur Malga Avalina, wo man das Panorama nochmal im Cinemascope-Format erleben kann.

Dann geht’s bergab, erst auf breitem, gut fahrbaren Schotterweg, dann nach einem scharfen Abzweig (gut aufs GPS Display schauen), über Waldwege und Trails, die allerhand Herausforderungen bereit halten – eine ganz schmale Passage, zwei Bachquerungen und am Ende – nach einem schönen Flow-Teilstück – nochmal ein kurzer knackiger Anstieg, der für etwa 50 Meter Distanz aus dem Sattel zwingt.

Am Ende schließlich rollt man auf schmalen Schotter- und Asphaltwegen wieder hinunter nach Roncone, wo der Cappuccino im Albergo Genzianella besonders gut schmeckt.

Übrigens: Diese Tour, die mittelgute Kondition und Fahrtechnik verlangt, lässt sich auch in umgekehrter Richtung fahren.
Autor: Uli Stanciu

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