Trentino
 

Gemeinde Valdaone

Die Gemeinde Valdaone ist das südliche Tor des Parco Naturale Adamello Brenta, das größte Naturschutzgebiet im Trentino. Valdaone ist eine Gemeinde mit fast 2.000 Einwohnern, die auf 767 m ü.d.M. liegt und aus den Ortschaften Bersone, Daone und Praso besteht. Das Gemeindegebiet entspricht der schönen Valle di Daone, die sich für etwa 30 km in dem Bergmassiv von Adamello und in der wilden und spektakulären Val di Fumo entwickelt.

Die Gemeinde Valdaone ist der ideale Ort für diejenigen, die die Natur lieben und einen aktiven Urlaub verbringen möchten. Dieser Ort gilt als echtes Freiluft-Fitnessstudio mit über 150 wunderschönen Wasserfällen, einer üppigen Flora und Fauna, alpinen Seen und Berghütten, die zu entdecken sind.

WEB

http://www.comune.valdaone.tn.it/


Entdecken Sie mehr über die Vororte von Valdaone!

 

DAONE

Daone, das Dorf auf halber Höhe, erhebt sich am Eingang des gleichnamigen Tals auf einer orografischen Terrassierung, die Pieve di Bono dominiert. Es ist ein Dorf mit einer geordneten urbanistischen Struktur, in der sich das Gefallen an Erhaltung harmonisch mit dem Neuen mischt. Der kleine und nette Sommerfrischeort hat seinen Namen vom prächtigen Tal, das aus dem ewigen Schnee und den Gletschern der Adamello-Gruppe herunterkommt, einer Rinne, die vom Fluss Chiese und ungefähr zehn anderen Wasserläufen geformt wurde. Mit Bersone und Praso bildet das Dorf die Gemeinde Valdaone.

Geschichte und Kultur


Das Valle di Daone wurde in den Fünfzigerjahren durch die „Goldsucher“ belebt: Die Erbauer von Staudämmen und Stromkraftwerken. So wurden die Staudämme der Malga Bissina, der Malga Boazzo und Morandin erbaut, sowie das Kraftwerk von Boazzo aus Felsblöcken. Verstärkten Rohrleitungen wurden verlegt, um die Staudämme oberhalb mit den Kraftwerken unten im Tal zu verbinden. Die Wälder wurden abgeholzt, um Platz für die künstlichen Seen zu gewinnen. Ein Symbol dieser Zeit ist die „Bora", eine siebenhundert Jahre alte Weißtanne mit einem Umfang von zehn Metern, die heute auf der Piazza di Daone gehütet wird.

Umgebung und Natur


Daone ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen im Naturpark Adamello Brenta. Das Val di Daone stellt nämlich das südliche Tor zum ausgedehnten geschützten Bereich des Trentino dar, Ziel eines intelligenten Tourismus, der neugierig, jedoch mit Respekt Blumen und Pflanzen, Vögel und Tiere bewundert. Das wunderschöne, im Park liegende Val di Fumo ist lebendiger Teil des Parks.

In Daone befindet sich die „Casa del Parco Fauna“, ein originelles und multimediales Naturmuseum, durch das man den Naturpark Adamello Brenta in allen seinen Facetten und Gliederungen kennenlernen kann.


GEMEINDEVERWALTUNG
Tel. +39 0465 674064

WEB

http://www.comune.valdaone.tn.it/


BERSONE

Bersone erreicht man, wenn man das Tal auf Höhe von Strada verlässt. Heute bildet es gemeinsam mit Praso und Daone die Gemeinde Valdaone.

Geschichte und Kultur


In der Gemeindeverwaltung von Bersone wurde durch einige junge Freiwillige ein Museum des Ersten Weltkrieges eingerichtet. In den Räumen sind neben den tausenden Kunsthandwerksstücken Gewehre und Bomben ausgestellt, die von Liebhabern aus dem Gebiet in den Bergen über dem Tal gesammelt wurden. Man kann in den Schaukästen auch die Gegenstände bewundern, die die Soldaten täglich verwendeten wie Töpfe, Öfen, Teller, etc. Das Museum bietet die Möglichkeit, die intimsten und alltäglichen Momente der 1915-1918 an der italienisch-österreichischen Front eingesetzten Soldaten wieder aufleben zu lassen.

Umgebung und Natur


Auf dem Territorium von Bersone gibt es zwei Almen: Malga Lavanech und Malga Leno. Auf die erste wird im Sommer das Vieh zur Almwirtschaft aufgetrieben. Somit kann der händischen Verarbeitung der Milch beiwohnen. Man kann hier übernachten, um dann zum Panoramagipfel Lavanech aufzubrechen, der in etwa einer Stunde zu erreichen ist. Die Alm ist von Manon aus auch mit dem Auto erreichbar, wobei man um Erlaubnis ansuchen muss oder zu Fuß von Ribor aus, in eineinhalb Stunden. Die Malga Leno in einer einstündigen Wanderung vom Stausee Malga Boazzo im Val di Daone zu erreichen. Die Alm wird direkt von den Bediensteten der Provinz betrieben, dient als botanischer Garten, in dem viele Pflanzen- und Baumgattungen aus der alpinen Landschaft bewundert werden können. Auch das zahlreiche Gamswild oder Steinböcke, die das Territorium uneingeschränkt beherrschen, sieht man hier oft.



GEMEINDEVERWALTUNG
Tel. +39 0465 674064

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PRASO

Praso ist eine kleine Ortschaft mit nur wenigen Häusern im Stil der Giudicarie: Fundament aus Stein, Granitportale, schmiedeeiserne Fenstergitter, Türen mit Holzaufbau und Dach mit zwei schrägen Dachflächen mit Schindeln. Das Dorf liegt hin gebettet auf der Straße, die zum Val Daone führt und befindet sich in einer glücklichen Position und wird viele Stunden am Tag von der Sonne geküsst. Gemeinsam mit Bersone und Daone bildet es die Gemeinde Valdaone.

Geschichte und Kultur


Praso hat die Geschehnisse des Esten Weltkrieges voll miterlebt; es befindet sich nur wenige Kilometer von der Front entfernt und wurde bei einem Bombenangriff zerstört. Es wurde anschließend wieder aufgebaut und bewahrt daher nur im oberen Teil (Stadtteil von Sevror) die Zeichen der antiken Architektur. Genau über dem Dorf befindet sich die Festungsanlage Forte Corno, die eines der bedeutendsten und am besten erhaltenen Militärgebäude des westlichen Trentino darstellt. Dieses hat nicht nur einen architektonischen, sondern auch einen beachtlichen historischen Wert. Die Pulverkammern sind unversehrt, während in den Küchen die großen Zisternen zu sehen sind, die zum Sammeln von Wasser dienten; es können auch die großen Räume besichtigt werden, die den Truppen zur Unterkunft dienten sowie die Leichenhalle und der Raum für das Stromaggregat und andere Räume, die die sorgfältige militärische Organisation zeigen.
Berühmt ist auch die „Scuola del Legno“, die Holzschule, die Schnitzkurse organisiert und die Erfahrung einer sehr alten Tradition wieder aufleben lässt.


Umgebung und Natur


Praso ist von Kastanienwäldern umgeben: Diese Kastanienwälder waren eins eine wertvolle Quelle für den Lebensunterhalt. Heute kann man entspannende Wandungen darin unternehmen. Die Kastanien wurden als Alternative zum Polenta verzehrt oder wurden gegen andere Produkte eingetauscht oder auch für die Viehzucht verwendet. 


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