Trentino
 

Gemeinde Storo

Die Gemeinde Storo ist eines der wichtigsten und bevölkerungsreichsten Dörfer der Judikarien. Die Gemeinde liegt wenige Kilometer vom Idrosee entfernt, wo sich Valle del Chiese erweitert. Ein malerisches historisches Zentrum mit Gassen und Plätzen erinnert an die alte Aufteilung des Dorfes in Bezirken. In den letzten Jahren macht Storo, dank des kostbaren gelben Mehls - auch "Oro di Storo" (Gold von Storo) genannt - von sich reden. Das Mehl wird hier hergestellt und für das typische Gericht von Valle del Chiese verwendet: Polenta in fünf köstlichen Varianten.

Alle Vororte von Storo: Storo, Lodrone, Darzo und Riccomassimo, sind von Bergen umgeben und laden die Gäste zu langen Ausflügen und Wanderungen ein.

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www.comune.storo.tn.it

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STORO

Storo liegt an der Stelle, an der sich das Valle del Chiese verbreitert und eine Ebene bildet, bevor der Fluss am südwestlichen Winkel des Trentino in den Idrosee mündet. Die Gemeinde von Storo umfasst die Stadteile Darzo, Lodrone und Riccomassimo.

Geschichte und Kultur


Während eines Urlaubs im Valle del Chiese sollte man unbedingt die Kirchen von Storo besichtigen: Die Kirche San Floriano aus dem Jahr 1199, in deren Inneren eine alte Orgel und wertvolle Gemälde von Romanino aufbewahrt werden; die Kirche San Lorenzo aus dem XV Jahrhundert mit Fresken der Baschenis sowie die Kirche Sant'Andrea auf dem Friedhof.

Das älteste sakrale Gebäude von Darzo ist das Kirchlein San Michele aus dem XV Jahrhundert, während die Pfarrkirche auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurückgeht. Mit Abstand älter ist die Kirche von Lodrone, die auf das 15. Jahrhundert zurückgeht.

Umgebung und Natur


Das Gemeindegebiet ist von einem Bergkranz umgeben, auf denen die Bewohner alte Heuböden renoviert haben. Storo ist heute auch wegen des Mais aus dem Valle del Chiese bekannt. Die Körner werden langsam gemahlen, um die Nähstoffe und den Duft zu bewahren, um das gelbe Mehl herzustellen, mit dem die richtige Polenta aus Storo zubereitet wird. In der Umgebung von Storo befinden sich die Wasserfälle Fontana Bianca und Fontana Santa. Möchte man Wanderungen in den Bergen zu unternehmen, gibt es Panoramawege zu den Nadelwäldern von Dos Rotond und zu den Almen Plaz, Spina, Valdoneda und Casina Vecia, bis hin zum Monte Tonolo.


GEMEINDEVERWALTUNG
Tel. +39 0465 681200

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LODRONE

Lodrone war von circa 1100 bis 1826 Sitz der Grafschaft von Lodrone (Territorium der Adelsfamilie der Grafen)

Geschichte und Kultur


Lodrone ist der Herkunftsort der mächtigen Familie der Grafen Lodron, die in diesem Tal lebten und es für Jahrhunderte dominierten. Zeugnis von der Rolle der Familie in der Geschichte des Dorfes gibt neben der Ruine der Festung Santa Barbara, der Palazzo Caffaro mit dem angrenzenden kleinen Kloster und dem Palazzo Bavaria (ehem. Residenz der Grafen, im Jahr 1915 zum Hauptquartier der 6. Division des III Armeekorps des italienischen Heeres umfunktioniert). Auch der gesamte Berg von Tonolo war im Besitz der Grafen Lodron, den sie an die Bewohner Lodrones verkauften, die sich in einer speziellen „Käufergesellschaft“ zusammengeschlossen hatte. In den Achtzigerjahren hat die Gemeinde Storo mit der Absicht, den Berg mit der Bindung zur Gemeinnutzung an die Bewohner Londrones zurückzugeben, beinahe alle Anteile erworben. 

Umgebung und Natur


„Passeggiata dei Lodron“ (Lodron-Wanderweg): Start in Darzo, Località Madonnina, in einer halben Stunde gelangt man zur Ruine der Burg S. Barbara, die über der Ortschaft Lodrone im Nord-Westen des Dorfes liegt. Von hier kann man in das Dorf hinabsteigen, wo man die beiden wunderschönen Residenzen der Familie Lodron von außen besichtigen kann.


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DARZO

Darzo ist ein Stadtteil der Gemeinde Storo und liegt im südlichen Teil des Valle del Chiese auf einem Hügel, der aus einem Schwemmkegel auf einer kleinen Ebene besteht, wo die Flüsse Chiese und Caffaro in den Idrosee fließen.

Geschichte und Kultur


Monumente von historischem Interesse sind die beiden Kirchen in Darzo: Die Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert, die dem Schutzpatron San Giovanni Nepomuceno geweiht ist und die Kirche, die San Michele geweiht ist und mittelalterlichen Ursprungs ist. Zu den Volksfesten, die man nicht versäumen sollte, gehören das Kirchweihfest, das am dritten Sonntag im September zu Ehren der Co-Patronin, der Schmerzensmutter, abgehalten wird.

Umgebung und Natur


Die Berge oberhalb von Darzo waren einst reich an Baryt: Daher gab es einige Bergwerke hier im Gebiet. Diese werden heute durch einen Kulturpfad aufgewertet, der „La Strada delle Miniere" (Bergwerkstraße) genannt wird.
Mehr darüber erfahren: www.minieredarzo.it



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