Trentino
 

Gemeinde Pieve di Bono-Prezzo

In der Gemeinde Pieve di Bono-Prezzo, etwa inmitten Valle del Chiese, befinden sich die gleichnamigen Dörfer Pieve di Bono und Prezzo. In dieser Gemeinde, die sich durch eine reiche und interessante Geschichte auszeichnet, befindet sich eine der sieben „Pieve“ (Kirche) der Judikarien (Pieve di Bono). Viele sind auch die Gebäude und Sakralbauten wie z.B die Kirche San Giacomo Maggiore und Castel Romano, die einen Besuch wert sind.

In der Gemeinde Pieve di Bono gibt es viele Möglichkeiten für einen aktiven Urlaub unter freiem Himmel, sowohl im Winter als auch im Sommer. Die Hochebene von Boniprati, in unmittelbarer Nähe, lädt zu schönen Sommerausflügen und Skispaß im Winter ein, ebenso wie die nahegelegene Val Daone, ideal für einen freien ruhigen Tag

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PIEVE DI BONO

Pieve di Bono ist eine der sieben Pfarreien, die das Gebiet der Giudicarie bildeten und besteht heute aus fünf Ortschaften: Agrone, Cologna, Creto, Por und Strada.
Die nahen Täler Val di Daone und Val di Fumo sind zwei Täler, die für alle Wanderfreunde geeignet sind: Die Berglandschaften begleiten die Wanderer beim Aufstieg am Fluss Chiese zur Adamellogruppe. Heute bildet das Dorf gemeinsam mit dem Ort Prezzo die Gemeinde Pieve di Bono-Prezzo.

Geschichte und Kultur


Kommt man vom Süden her nach Pieve di Bono, dominiert die Burg Castel Romano das Tal: Sie wurde im XIII Jahrhundert von den Grafen Lodron errichtet, die mächtige Feudalherren des Valle del Chiese waren. Es wurde verlassen und in den beiden vergangenen Jahrhunderten zu einem Heuspeicher umfunktioniert. Heute finden hier im Sommer einige kulturelle Veranstaltungen statt. Nicht entgehen sollte man sich die Kirche Santa Giustina lassen, die auf das XII Jahrhundert zurückgeht und in der sich eine Kapelle mit zauberhaften Fresken aus dem 15. Jahrhundert befindet.

Umgebung und Natur


Vom Parkplatz von Cologna aus (im südlicheren Ortsteil von Pieve di Bono) kann man einen Maultierpfad nehmen, der zu dem Gebäude hinaufführt, in dem einst eine Mühle untergebracht war. Hier beginnt der botanische Wanderweg, der bis zu den Mauern der Burg Castel Romano hinaufführt. Wenn man möchte, kann man sie umgehen und die alte Burg betreten oder man kann sich auf einer Terrasse entspannen, von der aus man von Norden bis Süden einen wunderbaren Ausblick auf das gesamte Valle del Chiese und das gegenüberliegende Valle di Daone genießen kann.
Folgt man den Hinweisschildern kann man auf einer anderen Route zum Parkplatz zurückkehren und so die Rundwanderung beenden. 


GEMEINDEVERWALTUNG   
Tel. +39 0465 674001

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PREZZO

Prezzo liegt in der Mitte des Valle del Chiese und erhebt sich an den Abhängen der Hochebene Boniprati (1157 Meter). Das Dorf liegt versunken in der Natur und ist ein idealer Ort für Liebhaber von Spaziergängen im Grünen, auf Entdeckung der lokalen Flora und der Pilze. Man kann hier dank der Langlaufloipe und der Zahlreichen Skitouren auch den Winter genießen. Heute bildet der Ort mit Pieve di Bono den Gemeinderat von Pieve di Bono-Prezzo. Man erzählt sich, dass der Name des Dorfes Prezzo (Preis) dem Umstand zu verdanken ist, dass es einst das Sammelzentrum für die in der Umgebung hergestellte Kohle war; hier erfolgte die Preisberechnung. Daher stammt also der Name.

Geschichte und Kultur


Fährt man nach Prezzo hinauf, gelangt man nach der Überquerung der Brücke, die am Zusammenfluss des Wildbachs Adanà und dem Fluss Chiese errichtet wurde, zur Kirche, die San Giacomo Maggiore geweiht ist. Sie ist mittelalterlichen Ursprungs und wurde im Jahr 1560 neu erbaut und zwei Jahrhunderte später vergrößert. Im Ersten Weltkrieg wurde sie schwer beschädigt, sodass sie neu errichtet werden musste. Im Jahr 1969 wurde sie renoviert. Der Kirchplatz ist ein suggestiver Balkon, von dem aus der Blick von Castel bis nach Nozzolo, von Praso nach Daone und bis zum Dosso dei Morti, von Pieve di Bono bis zur ganzen Talebene im Süden schweifen kann.

Umgebung und Natur


Lässt man Prezzo hinter sich und fährt man auf der Straße weiter, die mit Kurven und Kehren, zwischen Wäldern und freien Wiesen hinaufführt, gelangt man nach Boniprati. Das Aufeinanderfolgen von Wald und Lichtungen mit den Heuböden ist wirklich einzigartig. Im Sommer ist das Dorf vor allem das Ziel für Erholungsurlaube der Landsleute und im Winter wandelt sich der Ort zu einem kleinen Paradies für die Liebhaber des Skisports und des Alpinismus. Die Almweiden Malga Campello, Malga Table, Malga Clevet, Clef, Cleabà, Malga und Cima Pissola... das sind alles Namen, die alle Liebhaber der Seehundfelle schätzen. Cima Remà bietet seinerseits dank des Vorkommens vieler endemischer Arten den Experten ein seltenes landschaftliches Panorama.


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COLOGNA

Die Bewohner des Dorfes haben einen besonderen Beinamen, der auf die lokale Geschichte zurückgeht: „sbrinze” (vom trentinschen „Sbrinzar”: Abgeleitet von „sprizzare“ (spritzen), „sbrindellare“ schlottern), mit Bezug auf die häufigen Durchfälle, von denen sie scheinbar betroffen waren. Unter Umständen lag die Ursache an der Wasserquelle, an der sie Wasser holen gingen, die vielleicht verunreinigt war.

Geschichte und Kultur


Der kleine Stadtteil Cologna weist verschiedene, in der Natur versunkene Schönheiten auf, wie die Kirche San Martino, von der aus man suggestive Landschaften wie den Idrosee oder die Brenta-Dolomiten bewundern kann; in der Nähe befindet sich der Jaufenpass, der in der Vergangenheit das Ledrotal und das Valle del Chiese verband.

Umgebung und Natur


Folgt man dem botanischen Wanderweg, der zu den Stadtmauern von Castel Romano führt, hat man die Gelegenheit, einen wunderbaren Spaziergang mit dem Wissen über die Vegetation des Tales zu verbinden; alle Pflanzen und Kräuter, die man entlang des Weges findet, sind mit dem ursprünglichen Namen und den Merkmalen beschriftet. In Cologna befindet sich der Fremdenverkehrsverband des Valle del Chiese. 


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STRADA

„Sassìgn” („assassini“: Mörder): Dies ist der Beiname der Bewohner von Strada; dieser ist vielleicht auf den Mord an Don Domenico Baldracchi, dem Pfarrer von Creto zurückzuführen, der sich in einer dunklen Nacht im Jahr 1646 durch die Hand eines Unbekannten ereignete.
Die Bewohner des Dorfes waren vorwiegend Kunsthandwerker und Bauern, auch wenn heute diese Handwerke praktisch ausgestorben sind. Heute leben in Strada wenige Menschenseelen, auch wenn der Kulturkreis von Strada einige Veranstaltungen belebt, die das Dorf mit Fröhlichkeit und Menschen jeden Alters füllen, wie das Dorffest „Sagra del Carmine“ und die Veranstaltung „Natale in Strada“.

Geschichte und Kultur


Strada war seit jeher von seinen Bewohnern beseelt, Kunsthandwerker, Bauern und alte Menschen, die mit den Jüngeren weise Gespräche führten. Bereits früh am Morgen liefen die Frauen in die Messe, die Bauern brachten das Vieh zur Tränke, die Milch zur Käserei und transportierten den Dung zur anderen Seite der Brücke, wo alle aus alter Gepflogenheit heraus einen kleinen Flecken gemeinschaftliches Land besaßen (die „Poza“), um ihn dort zu lagern. Auch das Vereinswesen spielte dank des Kirchenchores, der auf das 19. Jahrhundert zurückgeht, und die jährlichen Ausflüge, die organisiert wurden, eine wichtige Rolle.

Umgebung und Natur


Vom Ortsteil Strada aus kann man verschiedene zauberhafte Routen nehmen: Der „Giro della via delle castagne” (die Runde auf dem Kastanienweg) führt zum Ortsteil Agrone in Richtung Werk Cariola hin; die „Via vecchia per Por” (alte Straße nach Por) und die „Via di Frugone” (Straße von Frugone) führen in Richtung Ortschaft Frugone hinauf und überquert das Land auf einer sehr alten kaiserlichen Straße (von den Kaisern des Heiligen Römischen Reiches verwendet, um sich nach Rom zu begeben).


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POR

Die Bewohner des Dorfes werden als „Malmadùr” (unreif) bezeichnet, da die Sonne diesen kleinen Ortsteil nur sehr spät am Tag erleuchtet und dieser Aspekt – bzw. das fehlende Sonnenlicht – soll sich auf die „Reifung“ und das persönliche Wachstum der Dorfbewohner auswirken.

Geschichte und Kultur


Die prächtige Burg Castel Romano der Gräfin Dina Lodron dominiert unangefochten das gesamte Tal.

Umgebung und Natur


Vom Dorf aus hat man nicht nur einen wunderschönen Panoramablick, Por ist ein bekannter Ort für die Produktion von Honig und biologischen Lebensmitteln; zu den Herstellern gehört Romeo Festi, Bio-Imker, oder Agritur La Meta, dessen Produktion von Käse über süße Lebensmitteln wie Puddings und Jogurt reicht.

 
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